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Diagnose – Ihr Weg zur richtigen Abklärung

Diagnose – Ihr Weg zur richtigen Abklärung

Warum eine saubere Diagnose am Anfang jeder Behandlung steht

Warum eine saubere Diagnose am Anfang jeder Behandlung steht

Liebe Patientin, lieber Patient,

Rückenschmerzen, Nackenbeschwerden oder ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine haben viele Gesichter – und ebenso viele mögliche Ursachen. Ein Bandscheibenvorfall, eine Verengung des Rückenkanals (Spinalkanalstenose), verschlissene Wirbelgelenke oder eine Bandscheibendegeneration können ähnliche Beschwerden machen und doch eine ganz unterschiedliche Behandlung erfordern.

In unserer neurochirurgischen Praxis am Rückenzentrum Grafenberg nehmen wir uns die Zeit, die eigentliche Ursache Ihrer Beschwerden einzugrenzen. Unser Facharzt für Neurochirurgie, Dr. med. Farman Hedayat, betrachtet nicht nur einzelne Befunde, sondern Ihr gesamtes Beschwerdebild. Das ist die Grundlage dafür, dass wir Ihnen anschließend eine passende, möglichst schonende Behandlung vorschlagen können – von der konservativen Therapie bis hin zum operativen Eingriff, wenn er wirklich nötig ist

Wie läuft die Diagnose bei uns ab?

Wie läuft die Diagnose bei uns ab?

Die Diagnostik bei Rückenleiden folgt bei uns einem klaren Schema – nicht, weil Medizin ein starres Raster ist, sondern weil jeder Schritt einen bestimmten Zweck erfüllt und auf dem vorherigen aufbaut:

  • Anamnese (Ihre Krankengeschichte): Seit wann bestehen die Beschwerden? In welchen Positionen (Liegen, Sitzen, Stehen, Gehen) werden die Schmerzen besser oder schlimmer? Wie stark sind sie? Was hat Ihnen bisher geholfen, was nicht? Welche Untersuchungen wurden schon durchgeführt?
  • Körperliche Untersuchung: Beweglichkeit, Reflexe, Muskelkraft, Sensibilität, Nervendehnungszeichen – viele Hinweise auf die Ursache bekommen wir bereits durch eine sorgfältige Untersuchung.
  • Bildgebende Diagnostik: Vorzugsweise ein MRT (Kernspintomographie). Bei bestimmten Fragestellungen oder wenn ein MRT nicht möglich ist (z. B. Herzschrittmacher), nutzen wir CT (Computertomographie) oder Röntgen.
  • Ergänzende Diagnostik: Bei Bedarf eine elektrophysiologische Untersuchung der Nerven beim Neurologen.

Damit wir Ihnen möglichst beim ersten Termin eine klare Einschätzung geben können, ist es hilfreich, wenn Sie bereits vorliegende Befunde und Bildmaterial als CD mitbringen. Im Zweifelsfall schauen wir uns aber auch gern Ihren gesamten Verlauf neu an – gerade wenn Sie zu uns für eine Zweitmeinung kommen.

Welches Krankheitsbild betrifft Sie?

Plötzliche Rücken- oder Beinschmerzen, Taubheit, Kribbeln: Ein Bandscheibenvorfall gehört zu den häufigsten Ursachen. Wir zeigen, wie er entsteht und wie wir ihn in Hals- und Lendenwirbelsäule sicher abklären. Mehr erfahren…

Die Bandscheiben verlieren mit den Jahren an Höhe und Elastizität. Oft beginnt hier eine ganze Kette weiterer Beschwerden. Erfahren Sie, was eine Bandscheibendegeneration ist und wann sie behandelt werden sollte. Mehr erfahren…

Bei einer Protrusion wölbt sich die Bandscheibe vor, ohne dass der Faserring bereits durchgebrochen ist. Viele Beschwerden lassen sich in diesem Stadium konservativ gut behandeln – wir erklären wie. Mehr erfahren…

Wenn Rückenschmerzen nicht mehr verschwinden, steckt oft mehr als nur eine „Verspannung” dahinter. Wir gehen den möglichen Ursachen systematisch auf den Grund – vom Bandscheibenverschleiß bis zur Spinalkanalstenose. Mehr erfahren…

Tiefsitzender Rückenschmerz, der beim Zurückbeugen oder langem Stehen zunimmt? Häufig sind die kleinen Wirbelgelenke betroffen. Wir erklären Symptome, Diagnose und den Weg zur gezielten Therapie. Mehr erfahren…

Halswirbelsäule: Eine Verengung des Rückenkanals im Halsbereich kann zu Nacken- und Armschmerzen, Gangunsicherheit und Feinmotorikstörungen führen. Lesen Sie, wie wir die HWS-Stenose erkennen und einordnen. Mehr erfahren…

Lendenwirbelsäule: Eine verkürzte Gehstrecke, Beinschmerzen, „Schwere in den Beinen”? Typisch für eine Spinalkanalstenose im Lendenbereich. Wir erklären Ursachen und Diagnostik – und was Sie konkret tun können. Mehr erfahren…

Häufig gestellte Fragen

Ein MRT-Bild allein stellt keine Diagnose. Es zeigt sehr genau, wie Ihre Wirbelsäule aussieht – aber nicht, ob die sichtbaren Veränderungen tatsächlich für Ihre Beschwerden verantwortlich sind. Viele Menschen haben im MRT Bandscheibenvorwölbungen, Verschleißzeichen oder kleine Vorfälle, ohne Schmerzen zu haben. Erst die Kombination aus Anamnese, körperlicher Untersuchung und Bildgebung erlaubt es, das Bild richtig einzuordnen und die passende Behandlung zu wählen. Bringen Sie Ihre vorhandenen Aufnahmen am besten als CD mit – wir besprechen sie gemeinsam mit Ihnen durch.

Akute Rückenschmerzen ohne Ausstrahlung, ohne Gefühlsstörungen und ohne Vorerkrankungen klingen häufig innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst ab. Hellhörig sollten Sie werden bei: Schmerzen, die in Arm oder Bein ausstrahlen, Taubheit oder Kribbeln in einer Extremität, Kraftverlust in einer Muskelgruppe, Beschwerden, die trotz Schonung länger als zwei Wochen anhalten, oder wiederkehrenden Schmerzepisoden. In diesen Fällen lohnt eine fachärztliche Abklärung. Ein sofortiger Notfall mit Vorstellung in einer Klinik-Notaufnahme liegt vor bei plötzlicher Taubheit im Genitalbereich, ungewollter Blasen-/Darmentleerung oder rasch zunehmender Lähmung.

Wir nehmen uns für ein Erstgespräch deutlich mehr Zeit als üblich, damit Anamnese, körperliche Untersuchung und das gemeinsame Durchsehen Ihrer Bildgebung in Ruhe möglich sind. In den allermeisten Fällen erhalten Sie noch im selben Termin eine erste fundierte Einschätzung Ihrer Befunde sowie einen konkreten Behandlungsvorschlag. Sollten weitere Untersuchungen nötig sein – etwa eine zusätzliche Bildgebung oder eine elektrophysiologische Abklärung beim Neurologen – besprechen wir das transparent und planen die nächsten Schritte gemeinsam mit Ihnen.

Wir beraten Sie gerne. Akut und auch wenn Sie nach einer kompetenten Zweitmeinung suchen!

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