Chronische Rückenschmerzen – Diagnose
Chronische Rückenschmerzen
Welche Ursachen für Chronische Rückenschmerzen gibt es?
Rückenschmerzen können verschiedene aber auch mehrere Ursachen haben.
Mögliche Ursachen für chronische Rückenschmerzen sind unter anderem:
- Bandscheibenvorfall (Bandscheibenprolaps)
- Verengung des Rückenkanals (Spinalkanalstenose)
- Verschleiß der Bandscheiben mit Höhenminderung (Osteochondrose)
- Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke (Arthrose der Facettengelenke)
- Gleitwirbel (Spondylolisthesis)
- Selten: Tumoren (Primärtumor oder Metastasen) und Infektionen (Spondylitis,
- Spondylodiscitis, Tuberkulose, Abszeß)
- Funktionelle Störungen (muskuläre Dysbalance, Haltungsstörungen, Muskelschwäche)
Wie geht man bei der Diagnostik der Rückenschmerzen vor?
Die Diagnostik der Rückenschmerzen erfolgt nach dem folgenden Schema:
- Anamneseerhebung, d.h. Krankheitsgeschichte, seit wann, welche Symptome, in welchen
- Positionen (Liegen, Sitzen, Stehen, Gehen), wie stark, Trauma in der Anamnese, bisherige
- Therapien inklusive Operationen an der Wirbelsäule
- Körperliche Untersuchung
- Bildgebende Diagnostik, vorzugsweise MRT (Kernspintomographie), bei bestimmten
- Fragestellungen CT (Computertomographie) und Röntgen
Häufig gestellte Fragen zur Diagnose – Chronische Rückenschmerzen
In der medizinischen Praxis spricht man in der Regel von chronischen Rückenschmerzen, wenn Beschwerden länger als zwölf Wochen andauern – auch wenn sie zwischendurch schwanken. Rückenschmerzen, die über sechs Wochen hinaus anhalten, werden oft schon als „subakut” und genauer abklärungswürdig eingestuft.
Ein neurochirurgischer Termin ist sinnvoll, wenn die Schmerzen über Wochen bestehen, in Arme oder Beine ausstrahlen, mit Taubheit, Kribbeln oder Kraftverlust einhergehen oder wenn bisherige konservative Behandlungen (Physiotherapie, Schmerzmittel) nicht ausreichend helfen. Eine Überweisung ist in unserer Praxis nicht zwingend nötig – Sie können auch direkt einen Termin vereinbaren.
Das MRT ist das wichtigste bildgebende Verfahren, um Bandscheiben, Nerven und Rückenmark darzustellen. Allerdings gilt: Nicht jede sichtbare Veränderung im MRT ist auch Ursache Ihrer Beschwerden. Deshalb gehört zur Beurteilung immer auch die körperliche Untersuchung und Ihr individuelles Schmerzbild dazu.
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