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Nachsorgeratgeber

Kältetherapie nach der OP – wie die Kryosauna die Heilung unterstützt

Die Operation ist vorbei, der akute Schmerz geht zurück – und trotzdem fühlt sich vieles noch nicht „richtig” an. Entzündungen im Operationsgebiet, Muskelverspannungen, schlechter Schlaf und gebremster Stoffwechsel bremsen die Heilung. Genau hier kann die Kältekammer zusätzlich unterstützen

Was die Kältetherapie nach der OP leisten kann

  • Reduktion von Entzündungsreaktionen im Gewebe
  • Schmerzlinderung durch Veränderung der Nerven­leit­geschwindigkeit
  • Reduktion des Stresshormons Cortisol
  • Stimmungsaufhellung – und damit besserer Schlaf
  • Beschleunigung der postoperativen Erholung

Wann frühestens in die Kälte­kammer?

Ein pauschales Datum gibt es nicht. Wichtig ist:

  • Die Wunde muss komplett verschlossen und entzündungsfrei sein.
  • Keine kürzlich stattgefundene Operation oder akute Infektion (siehe Kontraindikationen).
  • Bei Herz-Kreislauf-Vorerkrankungen oder blutverdünnender Medikation erst nach ärztlicher Freigabe.

Wir besprechen vor der ersten Sitzung mit Ihnen individuell, ab wann die Kryosauna in Ihrer Situation sinnvoll ist.

Wie oft ist sinnvoll?

Für eine echte Langzeitwirkung empfehlen wir mindestens 20 Behandlungen in kurzem Abstand – etwa 2–3x pro Woche über 6–8 Wochen. Nur so lassen sich die beschriebenen Effekte tatsächlich aufbauen.

Wann zum Arzt? Vor der ersten Kryosauna-Sitzung nach einer OP: immer mit dem behandelnden Neurochirurgen abstimmen. Bei neu auftretenden Beschwerden oder Wundproblemen sofort melden.

Dr. med. Farman Hedayat · 25.04.2026