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Gesamtverantwortlicher / Betreiber der Seite

Name und Betriebsstätte

Dr. med. Farman Hedayat
Neurochirurgische Praxis
Grafenberger Allee 342
40235 Düsseldorf

Kontaktdaten

+49 (0) 211 – 2 33 99 800
info@rueckenzentrum-grafenberg.de
www.rueckenzentrum-grafenberg.de

Verantwortlicher Redakteur/Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 II RStV:

Dr. med. Farman Hedayat, Neurochirurgische Praxis Dr. Hedayat, Grafenberger Allee 342, 40235 Düsseldorf

Informationen

Zuständige Aufsichtsbehörde für VertragsärzteKassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Körperschaft öffentlichen Rechts (KVNO)
Tersteegenstrasse 9
40474 Düsseldorf
Zuständige KammernÄrztekammer Nordrhein
Körperschaft öffentlichen Rechts (KVNO)
Tersteegenstrasse 9
40474 Düsseldorf
BerufsbezeichnungArzt
(verliehen in der Bundesrepublik Deutschland)
Berufsrechtliche Regelungen unter
www.aerztekammer-nordrhein.de

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Durch die ambulante medizinische Behandlung und Betreuung in der Arztpraxis werden vertragliche Beziehungen ausschließlich zwischen dem Patienten und dem behandelnden Arzt der Praxis begründet. Stationäre Aufnahmen werden mit einer Klinik durch Abschluss eines schriftlichen Patientenvertrages begründet. In diesem Fall bestehen immer zwei Vertragsverhältnisse, nämliches eines mit der Klinik und eines mit dem behandelnden Arzt der Neurochirurgischen Gemeinschaftspraxis Dr. Minaian / Dr. Hedayat GbR. Letzteres betrifft jeweils die Behandlung innerhalb der freiberuflichen Facharzttätigkeit des behandelnden Arztes.

Herr Dr. med. Farman Hedayat ist Mitglied der Ärztekammer Nordrhein mit Sitz in Düsseldorf (http://www.aekno.de) und Facharzt für Neurochirurgie verliehen in Deutschland. Er unterliegt der Berufsordnung für die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte: https://www.aekno.de/aerzte/berufsordnung.

Durch die ambulante medizinische Behandlung und Betreuung in der Arztpraxis werden vertragliche Beziehungen ausschließlich zwischen dem Patienten und dem behandelnden Arzt der Praxis begründet. Stationäre Aufnahmen werden mit einer Klinik durch Abschluss eines schriftlichen Patientenvertrages begründet. In diesem Fall bestehen immer zwei Vertragsverhältnisse, nämliches eines mit der Klinik und eines mit dem behandelnden Arzt der Neurochirurgischen Gemeinschaftspraxis Dr. Minaian / Dr. Hedayat GbR. Letzteres betrifft jeweils die Behandlung innerhalb der freiberuflichen Facharzttätigkeit des behandelnden Arztes.

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FAQ List

Therapie Facetten-Syndrom

Erkrankungen (Verschleiß, Arthrose, Entzündung, etc.) der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) können die Ursache für Chronische Schmerzen im Bereich der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule sein. Diese Gelenke sind von einer Kapsel umgeben, in der sich kleine Schmerznerven befinden. Bei verschleiß, Arthrose oder Entzündung in diesen Gelenken kommt es zu einer Reizung der Gelenkkapsel, die wiederum zu einer Reaktion der Schmerznerven in Form von lokalen Schmerzen führt. Die Schmerzen können auch z.B. in die Arme oder Beine ausstrahlen. Man spricht in diesem Fall von einer „pseudoradikulären“ Ausstrahlung.

Wenn die konservative Therapie der chronischen Rückenschmerzen erfolglos bleibt, gibt es die Möglichkeit, die Schmerznerven im Bereich der „Facettengelenke“ auszuschalten. Dies kann entweder mit Hitze, Radiofrequenz, Kälte oder Alkohol geschehen.

Die kleine Operation wird minimal-invasiv mit oder ohne Endoskop durchgeführt. Bei Vorhandensein von Entzündungsflüssigkeit im Gelenk (Erguss) kann im Rahmen der Operation auch der Erguss entfernt werden.

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Diagnose

Ein MRT-Bild allein stellt keine Diagnose. Es zeigt sehr genau, wie Ihre Wirbelsäule aussieht – aber nicht, ob die sichtbaren Veränderungen tatsächlich für Ihre Beschwerden verantwortlich sind. Viele Menschen haben im MRT Bandscheibenvorwölbungen, Verschleißzeichen oder kleine Vorfälle, ohne Schmerzen zu haben. Erst die Kombination aus Anamnese, körperlicher Untersuchung und Bildgebung erlaubt es, das Bild richtig einzuordnen und die passende Behandlung zu wählen. Bringen Sie Ihre vorhandenen Aufnahmen am besten als CD mit – wir besprechen sie gemeinsam mit Ihnen durch.

Akute Rückenschmerzen ohne Ausstrahlung, ohne Gefühlsstörungen und ohne Vorerkrankungen klingen häufig innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst ab. Hellhörig sollten Sie werden bei: Schmerzen, die in Arm oder Bein ausstrahlen, Taubheit oder Kribbeln in einer Extremität, Kraftverlust in einer Muskelgruppe, Beschwerden, die trotz Schonung länger als zwei Wochen anhalten, oder wiederkehrenden Schmerzepisoden. In diesen Fällen lohnt eine fachärztliche Abklärung. Ein sofortiger Notfall mit Vorstellung in einer Klinik-Notaufnahme liegt vor bei plötzlicher Taubheit im Genitalbereich, ungewollter Blasen-/Darmentleerung oder rasch zunehmender Lähmung.

Wir nehmen uns für ein Erstgespräch deutlich mehr Zeit als üblich, damit Anamnese, körperliche Untersuchung und das gemeinsame Durchsehen Ihrer Bildgebung in Ruhe möglich sind. In den allermeisten Fällen erhalten Sie noch im selben Termin eine erste fundierte Einschätzung Ihrer Befunde sowie einen konkreten Behandlungsvorschlag. Sollten weitere Untersuchungen nötig sein – etwa eine zusätzliche Bildgebung oder eine elektrophysiologische Abklärung beim Neurologen – besprechen wir das transparent und planen die nächsten Schritte gemeinsam mit Ihnen.

Praxis für Wirbelsäulenchirurgie

Bei Rückenschmerzen sollten Sie zunächst körperliche Schonung mit leichter Bewegung kombinieren und Fehlbelastungen vermeiden. Wärme kann die Muskulatur entspannen. Halten die Beschwerden länger als wenige Tage an oder treten neurologische Symptome auf, empfehlen wir eine fachärztliche Abklärung zur gezielten Diagnose und Therapie

Ein Neurochirurg ist sinnvoll, wenn Beschwerden auf Nervenstrukturen zurückzuführen sind, etwa bei Bandscheibenvorfällen mit Ausstrahlung, Taubheit oder Lähmungserscheinungen. Auch bei anhaltenden Schmerzen trotz orthopädischer Behandlung oder bei komplexen Wirbelsäulenproblemen empfiehlt sich eine neurochirurgische Abklärung zur gezielten weiteren Therapieplanung.

Unsere Praxis behandelt sowohl Kassen- als auch Privatpatienten. Die Abrechnung erfolgt entsprechend der jeweiligen Versicherung. Bitte bringen Sie Ihre Versichertenkarte beziehungsweise relevante Unterlagen zum Termin mit. Bei speziellen Leistungen kann es sinnvoll sein, vorab mögliche Kosten oder Erstattungen individuell zu klären.

Behandlungsschwerpunkte

Die Entscheidung treffen wir gemeinsam mit Ihnen – auf Basis Ihrer Beschwerden, der körperlichen Untersuchung, der Bildgebung (MRT/CT/Röntgen) und Ihres Lebensumfeldes. Wir erklären Ihnen verständlich, welche Verfahren in Ihrem Fall medizinisch sinnvoll sind, was diese Eingriffe leisten können und wo ihre Grenzen liegen. Wichtig: Operationen an der Wirbelsäule sollten nie unter Zeitdruck entschieden werden – Ausnahme sind klare Notfälle wie ein Cauda-Syndrom oder zunehmende Lähmungen.

Mikrochirurgisch bedeutet, dass wir den Eingriff unter einem hochauflösenden 3D-Operationsmikroskop durchführen. Wir sehen Strukturen vergrößert und in Tiefe – das ermöglicht kleinere Schnitte und präziseres Arbeiten an Nerven und Bandscheibe. Endoskopisch bedeutet, dass eine schmale Kamera über einen wenige Millimeter kleinen Zugang an die Wirbelsäule geführt wird. Beide Verfahren reduzieren das Gewebetrauma deutlich gegenüber klassisch offenen Operationen – mit dem Effekt, dass die meisten Patientinnen und Patienten am Tag nach der OP wieder aufstehen können und der Krankenhausaufenthalt kurz bleibt.

Wie jede Operation bringt auch ein Wirbelsäulen-Eingriff Risiken mit sich – etwa Wundinfektionen, Nachblutungen, Liquorlecks (Austritt von Nervenwasser), in seltenen Fällen Nervenirritationen oder das Wiederauftreten der Beschwerden (Rezidiv). Die individuellen Risiken hängen stark vom Eingriff, Ihrem Allgemeinzustand und Begleiterkrankungen ab. Wir besprechen sie in einem ausführlichen Aufklärungsgespräch vor jeder Operation – ehrlich und ohne Schönfärben. Genau deshalb ist die Indikation zur OP bei uns konservativ: Wir operieren nur, wenn wir uns sicher sind, dass der Nutzen die Risiken klar überwiegt.

Operationen führen wir in unseren Partnerkliniken durch – mit modernster OP-Technik, erfahrenem Pflegeteam und etablierter Anästhesie. Termine werden individuell mit Ihnen, der Klinik und dem OP-Plan abgestimmt; in der Regel wenige Wochen nach der Indikationsstellung. Operiert werden Sie persönlich von Dr. med. Farman Hedayat – er ist von der Erstvorstellung über die OP bis zur Nachsorge Ihr durchgehender Ansprechpartner.

Direkt nach der OP starten wir mit moderater Mobilisation – häufig schon am OP-Tag oder am Folgetag. Je nach Eingriff wird die Reha entweder als stationäre Anschlussheilbehandlung (AHB), als ambulante Reha oder als ambulante Physiotherapie organisiert. Wir sehen Sie zu Kontrollterminen wieder – meist nach einer Woche, nach sechs Wochen und nach drei Monaten – und justieren bei Bedarf nach. Auf Wunsch begleiten wir die Heilung zusätzlich mit der Kryosauna.

Diagnose – Bandscheibendegeneration

Der Verschleiß selbst lässt sich nicht rückgängig machen. Aber: Das bedeutet keineswegs, dass Sie mit chronischen Schmerzen leben müssen. Ziel der Behandlung ist es, das Fortschreiten zu verlangsamen, Ihre Beweglichkeit zu erhalten und Schmerzen gezielt zu reduzieren – meist konservativ.

Nein. Eine Degeneration erhöht zwar das Risiko für einen Bandscheibenvorfall, ein zwingender Zusammenhang besteht aber nicht. Viele Menschen haben radiologische Zeichen einer Bandscheibendegeneration, ohne je einen Bandscheibenvorfall zu erleiden.

Erste Veränderungen zeigen sich häufig schon ab dem 30. Lebensjahr, ohne dass sie sofort Beschwerden machen müssen. Mit zunehmendem Alter werden sie immer häufiger, ob sie spürbar werden, ist individuell sehr verschieden.

Diagnose – Bandscheibenvorwoelbung

Bei einer Protrusion wölbt sich die Bandscheibe vor, der äußere Faserring bleibt aber intakt. Bei einem Bandscheibenvorfall (Prolaps) ist der Faserring durchgerissen, und Gewebe aus dem Inneren der Bandscheibe tritt in den Wirbelkanal aus.

Ja. Der Körper kann den Zustand häufig selbst regulieren – das braucht Geduld und kann mehrere Wochen dauern. Konsequente Bewegung, gezielte Physiotherapie und, wenn nötig, eine schmerzlindernde Behandlung unterstützen diesen Prozess.

In den allermeisten Fällen: nein. Eine Operation ist bei einer reinen Bandscheibenvorwölbung nur in seltenen Ausnahmefällen nötig – etwa, wenn trotz konsequenter konservativer Behandlung anhaltend starke Schmerzen oder neurologische Ausfälle bestehen. Die Bewertung gehört in fachärztliche Hände.

Diagnose – Chronische Rückenschmerzen

In der medizinischen Praxis spricht man in der Regel von chronischen Rückenschmerzen, wenn Beschwerden länger als zwölf Wochen andauern – auch wenn sie zwischendurch schwanken. Rückenschmerzen, die über sechs Wochen hinaus anhalten, werden oft schon als „subakut” und genauer abklärungswürdig eingestuft.

Ein neurochirurgischer Termin ist sinnvoll, wenn die Schmerzen über Wochen bestehen, in Arme oder Beine ausstrahlen, mit Taubheit, Kribbeln oder Kraftverlust einhergehen oder wenn bisherige konservative Behandlungen (Physiotherapie, Schmerzmittel) nicht ausreichend helfen. Eine Überweisung ist in unserer Praxis nicht zwingend nötig – Sie können auch direkt einen Termin vereinbaren.

Das MRT ist das wichtigste bildgebende Verfahren, um Bandscheiben, Nerven und Rückenmark darzustellen. Allerdings gilt: Nicht jede sichtbare Veränderung im MRT ist auch Ursache Ihrer Beschwerden. Deshalb gehört zur Beurteilung immer auch die körperliche Untersuchung und Ihr individuelles Schmerzbild dazu.

Phylosophie

Im Rückenzentrum Grafenberg behandelt Sie Dr. med. Farman Hedayat, Facharzt für Neurochirurgie. Er führt das Erstgespräch, die Diagnostik und die konservativen Therapien persönlich durch. Operationen finden in unseren Partnerkliniken mit modernster Ausstattung statt – auch dort ist Dr. Hedayat selbst Ihr Operateur. Sie haben damit von Anfang bis Ende denselben Ansprechpartner.

Wir planen für ein Erstgespräch deutlich mehr Zeit ein als für einen Folgetermin – damit Anamnese, körperliche Untersuchung und das gemeinsame Durchsehen Ihrer Bildgebung in Ruhe möglich sind. Die genaue Dauer hängt von Ihrem Anliegen ab und wird Ihnen bei der Terminvergabe mitgeteilt.

Eine Wirbelsäulenklinik ist auf das stationäre, operative Geschäft ausgelegt. Wir sind eine niedergelassene neurochirurgische Praxis mit eigener konservativer Therapie­ausstattung (Orthotrac, Kryosauna, Spritzentherapien) und fest definierten Partnerkliniken für Operationen. Der Vorteil: Sie bekommen ambulante Beratung, konservative Behandlung und – falls nötig – die OP aus einer Hand, mit demselben Arzt, der Sie auch nachsorglich begleitet

Diagnose Facettensyndrom

Beide können Rückenschmerzen verursachen – aber sie fühlen sich unterschiedlich an. Ein Bandscheibenvorfall drückt typischerweise auf eine Nervenwurzel und führt zu ausstrahlendem Schmerz mit Kribbeln, Taubheit oder Kraftverlust in Arm oder Bein. Ein Facettensyndrom macht eher dumpfe, belastungsabhängige Schmerzen ohne solche neurologischen Symptome und verschlimmert sich beim Zurückbeugen.

In vielen Fällen nicht. Schmerzmedikamente, Physiotherapie und gezielte Injektionen (Facetteninfiltrationen) sind oft ausreichend. Wenn die konservative Therapie nicht ausreichend hilft, kommen minimal-invasive Verfahren wie die Nervenverödung (Radiofrequenz, Kälte oder Alkohol) in Betracht. Eine klassische Operation ist selten nötig. Mehr dazu auf der Seite Facetten-Syndrom Therapie.

Ja. Eine starke Rumpfmuskulatur entlastet die Facettengelenke spürbar. Regelmäßige Bewegung, gezielte Rückengymnastik, Gewichtsreduktion bei Übergewicht und der Verzicht auf lang anhaltende Hohlkreuzhaltungen können das Fortschreiten verlangsamen und die Beschwerden deutlich bessern.

Therapie

Nein – im Gegenteil. Ein erheblicher Teil aller Wirbelsäulen-Beschwerden lässt sich konservativ erfolgreich behandeln, also ohne Operation. Wir setzen auf einen stufenweisen Ansatz: zuerst Schmerz- und Entzündungstherapie, gezielte Physiotherapie, Traktionsbehandlung mit dem Orthotrac-Lasedia-Gerät und – wenn nötig – Spritzentherapien wie PRT oder PDA direkt am gereizten Nerv. Eine Operation wird erst dann zum Thema, wenn neurologische Ausfälle bestehen (zunehmende Lähmungen, Blasen-/Mastdarmstörungen) oder wenn konservative Maßnahmen über mehrere Wochen nicht ausreichend helfen. Welcher Weg in Ihrem Fall der sinnvollste ist, besprechen wir individuell anhand Ihrer Befunde.

Eine ehrliche Antwort: Das hängt stark davon ab, was die Ursache Ihrer Beschwerden ist. Bei akuten Reizzuständen lässt sich mit gezielten Spritzentherapien oft innerhalb weniger Tage eine deutliche Linderung erreichen. Eine konservative Behandlung mit Physiotherapie und Traktion entfaltet ihre volle Wirkung meist über mehrere Wochen. Auch nach einer Operation tritt die Schmerzfreiheit nicht immer sofort ein – Nerven brauchen Zeit, um sich zu erholen, und die Rumpfmuskulatur muss neu aufgebaut werden. Wir geben Ihnen vor jeder Behandlung eine realistische Einschätzung des zu erwartenden Verlaufs – ohne Versprechen, die wir nicht halten können.

Sehr viel. Die wichtigsten Hebel: regelmäßige Bewegung (täglich 30 Minuten Spazieren, Radfahren oder Schwimmen halten Bandscheiben und Muskulatur gesund), gezielter Aufbau der Rumpfmuskulatur (Plank, Rückenstrecker, Rumpfrotation – 2–3x pro Woche), rückengerechtes Verhalten im Alltag (richtig heben, dynamisch sitzen, gute Schlafposition) und – wenn relevant – eine moderate Gewichtsreduktion. All das wirkt nachweislich besser als jedes einzelne Therapieverfahren allein. Vertiefende Tipps finden Sie in unserem Vorsorge-Ratgeber und Nachsorge-Ratgeber.

Diagnose Spinalkanalstenose HWS

Die Lage bestimmt das Beschwerdebild. Eine HWS-Stenose macht vor allem Nacken- und Armbeschwerden und kann das Rückenmark direkt beeinträchtigen – mit Gangunsicherheit und Feinmotorikstörungen. Eine LWS-Stenose äußert sich klassisch durch Rücken- und Beinschmerzen beim Gehen und eine verkürzte Gehstrecke.

Das hängt davon ab, wie stark das Rückenmark beeinträchtigt ist. Eine reine Einengung ohne neurologische Symptome beobachten wir oft konservativ. Treten jedoch Zeichen einer Myelopathie auf – etwa Gangunsicherheit, Feinmotorikstörung, zunehmende Schwäche – sollte die Abklärung zeitnah erfolgen, weil längerfristige Schäden dann am ehesten zu vermeiden sind.

Nein. Viele Patientinnen und Patienten werden konservativ betreut, solange keine fortschreitenden neurologischen Ausfälle bestehen. Wann eine Operation sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam anhand Ihrer Beschwerden und Befunde. Mehr dazu unter Therapie Spinalkanalstenose HWS.

Diagnose Spinalkanalstenose LWS

Die medizinische Bezeichnung lautet Claudicatio spinalis. Gemeint ist die typische Folge einer LWS-Spinalkanalstenose: Nach einer kurzen Gehstrecke werden Beine schwer, beginnen zu schmerzen oder werden taub. Erst nach einer Pause – oder beim Vorbeugen – lässt das nach. Manche stehen deshalb an Schaufenstern, daher der Name.

Beim Vorbeugen und Sitzen wird der Spinalkanal im Lendenbereich minimal weiter, weil sich die Wirbel leicht auseinanderbewegen. Dadurch bekommen die eingeengten Nerven vorübergehend mehr Platz – und die Beschwerden bessern sich. Deshalb empfinden viele Betroffene Radfahren oder Wandern mit Stöcken als angenehmer als aufrechtes Gehen.

Nicht zwingend. Gerade bei mäßigen Beschwerden sind konservative Maßnahmen – gezielte Physiotherapie, schmerzlindernde Injektionen, Anpassung von Belastungen – oft ausreichend. Eine Operation kommt in Betracht, wenn die Gehstrecke trotz konservativer Therapie immer weiter abnimmt, starke Schmerzen bestehen oder neurologische Ausfälle auftreten. Mehr dazu unter Therapie Spinalkanalstenose LWS.

Therapie Bandscheibenprolaps Halswirbelsäule

Eine zügige operative Abklärung ist unter anderem dann angezeigt, wenn neurologische Ausfälle wie zunehmende Lähmungen in Arm oder Hand, eine deutliche Kraftminderung oder Zeichen einer Myelopathie (Gangunsicherheit, Feinmotorikstörung) bestehen. Der enge Spinalkanal im Halsbereich reagiert empfindlich – zu langes Zuwarten kann bleibende Schäden begünstigen. Die genaue Einschätzung gehört in fachärztliche Hände.

Ein Cage ist ein fester Platzhalter, der nach Entfernung der Bandscheibe zwei Wirbelkörper in Höhe und Position stabilisiert – das Segment versteift. Eine Bandscheibenprothese ist ein bewegliches Implantat, das die natürliche Beweglichkeit des Segments weitestgehend erhält. Welches Implantat für Sie passt, hängt vom Grad des Verschleißes, der Stabilität des Segments und individuellen Faktoren ab – das besprechen wir im Gespräch.

Die Krankschreibung liegt je nach Verlauf und Beruf meist zwischen vier und zwölf Wochen. Entscheidend sind die Art der Tätigkeit (vor allem Belastung, langes Sitzen, Heben), der Heilungsverlauf und die Anschlussrehabilitation. Die konkrete Dauer stimmen wir individuell mit Ihnen ab.

Therapie Bandscheibenprolaps Lendenwirbelsäule

Bei der PRT (periradikulären Therapie) wird unter Bildkontrolle (CT oder Röntgen) ein Gemisch aus Lokalanästhetikum und entzündungshemmendem Medikament gezielt an die gereizte Nervenwurzel gespritzt. Ziel ist es, die Entzündung rund um den Nerven zu beruhigen und die Schmerzen zu lindern – damit Sie wieder beweglicher werden und konservative Maßnahmen wie Physiotherapie überhaupt greifen können.

Je nach Eingriff und beruflicher Belastung liegt die Krankschreibung meist zwischen vier und zwölf Wochen. Nach einer minimal-invasiven Operation sind viele Patientinnen und Patienten schon nach wenigen Tagen wieder auf den Beinen. Körperlich schwere Tätigkeiten brauchen erfahrungsgemäß länger.

Ja, ein erneuter Vorfall an derselben Bandscheibe (Rezidiv) ist grundsätzlich möglich, ist aber kein „OP-Fehler”, sondern hängt meist mit den gleichen Faktoren zusammen, die zum ersten Vorfall geführt haben – etwa Bandscheibenverschleiß, Muskelschwäche oder genetischer Veranlagung. Konsequente Nachsorge, Physiotherapie und rückengerechtes Verhalten reduzieren das Risiko deutlich.

Bandscheibenvorfall

Die Bandscheiben sind, wie der Name sagt, Scheiben aus Knorpelgewebe. Die Bandscheiben befinden sich zwischen den Wirbelkörpern und haben eine dämpfende und druckverteilende Funktion. Die Bandscheiben bestehen aus einem festen dicken äußeren Faserring ( Annulus fibrosus) und einem weichen Gallertkern (Nucleus pulposus). Die Bandscheiben haben keine eigenen Gefäße und werden durch die angrenzenden Wirbel mit Wasser und Nährstoffen versorgt (Diffusion). Die Bandscheiben sind alltäglichen Belastungen ausgesetzt und unterliegen einem natürlichen Verschleißprozess.

Durch Mangel an Bewegung und monotone Haltungen aber auch durch eine Überbelastung wird der Verschleißprozess in der Bandscheibe beschleunigt, die Bandscheibe verliert an Wasser (Dehydratation) und der Faserring der Bandscheibe wird porös. In der Folge entstehen kleine Risse im Faserring der Bandscheibe. Das schwächt den Faserring und der Gallertkern der Bandscheibe wölbt sich zunächst nach hinten vor, bleibt aber noch vor dem Faserring. Die nächste Stufe ist dann der Bandscheibenvorfall, d.h. dass Anteile vom Gallertkern der Bandscheibe durch den Faserring der Bandscheibe in den Rückenkanal durchbrechen. Hinter den Bandscheiben bzw. Wirbeln entlang der gesamten Wirbelsäule befindet sich der Wirbelkanal (Spinalkanal). Im Wirbelkanal befinden sich die Nerven, die u.a. in die Arme und Beine ziehen und für Bewegung und Gefühl zuständig sind. Im Falle eines Bandscheibenvorfalls werden diese Nerven durch den Bandscheibenvorfall gedrückt.

Es gibt sehr selten traumatische (durch Unfall bedingte) Bandscheibenvorfälle.

Eine genetische Prädisposition ( familiäre Vorbelastung ) spielt bei der Entstehung von Bandscheibenvorfälle mit eine Rolle.

Wenn die Nerven durch den Bandscheibenvorfall gedrückt werden, kann es zu folgenden Symptomen kommen:

  • Schmerzen im Rücken / Nacken und/oder in den Beinen / Armen
  • Gefühlsstörungen in den Beinen / Armen / Händen
  • Bei einem großen Bandscheibenvorfall mit Druck auf das Rückenmark zusätzlich:
    • In der Halswirbelsäule: eine sogenannte Myelopathie mit Unsicherheit beim Gehen und u.a. Schwäche in den Beinen
    • In der Lendenwirbelsäule: Blasen- oder Mastdarmstörung, Taubheit im Genitalbereich

Die Diagnostik eines Bandscheibenvorfalls erfolgt nach dem folgenden Schema:

  • Anamneseerhebung, d.h. Krankheitsgeschichte, seit wann, welche Symptome, in welchen Positionen (Liegen, Sitzen, Stehen, Gehen), wie stark, verstärkende Faktoren, bisherige Therapien
  • Körperliche Untersuchung
  • Bildgebende Diagnostik, vorzugsweise MRT (Kernspintomographie), bei bestimmten Fragestellungen CT (Computertomographie) und Röntgen
  • Eventuell elektrophysiologische Untersuchung der Nerven beim Neurologen

Therapie Spinalkanalstenose Halswirbelsäule

Die Myelopathie ist Ausdruck einer Druckschädigung des Rückenmarks selbst. Bereits bestehende Schäden am Rückenmark bilden sich nicht immer vollständig zurück – je länger das Rückenmark unter Druck steht, desto höher das Risiko bleibender Ausfälle. Deshalb sollte bei Zeichen einer Myelopathie zeitnah über eine Operation entschieden werden.

Der Krankenhausaufenthalt liegt in der Regel bei wenigen Tagen. Die vollständige Erholung erstreckt sich – je nach Ausmaß des Eingriffs und Ihrem Heilungsverlauf – oft über rund drei Monate. In dieser Zeit ist eine angepasste Belastung wichtig: viel Bewegung, aber kein schweres Heben. Die genauen Vorgaben geben wir Ihnen individuell mit.

Bei vielen Patientinnen und Patienten: ja – vor allem, wenn die Operation rechtzeitig erfolgt. Wie gut die Rückbildung ausfällt, hängt davon ab, wie lange das Rückenmark unter Druck stand und wie ausgeprägt die Schäden bereits waren. Ein frühzeitiges Gespräch und ggf. eine Zweitmeinung helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Diagnose Bandscheibenvorfall Halswirbelsäule

Eine Verspannung bleibt meist auf den Nackenbereich begrenzt und bessert sich mit Bewegung, Wärme und ein paar Tagen Geduld. Ein Bandscheibenvorfall der HWS macht ausstrahlende Schmerzen in Schulter, Arm oder Hand, oft begleitet von Kribbeln, Taubheit oder Kraftverlust. Wenn solche Symptome dazukommen oder Beschwerden trotz Schonung mehrere Wochen anhalten, lohnt eine fachärztliche Abklärung.

Jede Nervenwurzel der HWS versorgt einen typischen Bereich von Arm und Hand. Schmerzen in Daumen und Zeigefinger sprechen häufig für eine Reizung von C6, Beschwerden im Mittelfinger für C7, Beschwerden im Klein- und Ringfinger für C8. Diese Zuordnungen sind aber Faustregeln – die genaue Einordnung gehört in die fachärztliche Hand und wird durch klinische Untersuchung und MRT bestätigt.

Nein, in den meisten Fällen nicht. Liegen keine neurologischen Ausfälle (Lähmung, Myelopathie) vor, behandeln wir den HWS-Vorfall zuerst konservativ – mit Schmerzmedikamenten, Physiotherapie, Orthotrac-Traktion und ggf. PRT-Spritzen direkt an die Nervenwurzel. Eine zügige Operation ist nur erforderlich bei zunehmenden Lähmungen oder Zeichen einer Myelopathie. Mehr zur Behandlung lesen Sie unter Therapie Bandscheibenprolaps HWS.

Ja, das ist sogar der häufigste Verlauf. Der Körper baut das ausgetretene Bandscheibengewebe über Wochen und Monate ab, die Reizung der Nervenwurzel lässt nach, und die Beschwerden gehen zurück. Bis dahin können wir Sie mit gezielten konservativen Maßnahmen unterstützen – damit Sie nicht so lange warten müssen, bis es Ihnen besser geht.

Therapie Spinalkanalstenose Lendenwirbelsaule

Viele Patientinnen und Patienten berichten bereits in den ersten Tagen nach der Operation, dass sich die für die Stenose typische Beinschwere und die Einschränkung der Gehstrecke deutlich bessern. Die volle Belastbarkeit stellt sich jedoch erst im Verlauf mehrerer Wochen ein, sobald die Wundheilung abgeschlossen und die Muskulatur wieder aufgebaut ist

Die Krankschreibung liegt in der Regel bei vier bis sechs Wochen, bei körperlich belastenden Berufen auch länger. Unter günstigen Umständen ist man nach rund drei Monaten wieder voll belastbar. Bei einer zusätzlich durchgeführten Versteifung (Spondylodese) kann die vollständige Genesung länger dauern.

Nicht allein das Alter entscheidet, sondern Ihr Allgemeinzustand und der Leidensdruck. Moderne mikrochirurgische Dekompressionen sind auch bei älteren Patientinnen und Patienten gut möglich – und lohnen sich häufig: Eine verlängerte Gehstrecke und weniger Schmerzen bedeuten bei vielen einen spürbaren Gewinn an Lebensqualität. Die individuelle Eignung klären wir im Vorgespräch.

Diagnose Bandscheibenvorfall Brustwirbelsäule

Die Brustwirbelsäule ist durch den Brustkorb mit seinen Rippen strukturell besonders stabil. Die BWS-Wirbel sind weniger beweglich als HWS- und LWS-Wirbel, die Belastung auf die Bandscheiben fällt entsprechend geringer aus. Genau das schützt sie davor, so häufig „durchzubrechen” wie die Bandscheiben in den anderen Wirbelsäulenabschnitten.

Ja – das ist sogar einer der häufigeren Stolpersteine in der Diagnostik. Linksseitige, gürtelförmige BWS-Schmerzen können denen einer Herzerkrankung ähneln. Genauso kann ein Vorfall in der mittleren oder unteren BWS Beschwerden auslösen, die zunächst an Galle, Magen oder Lunge denken lassen. Deshalb gehört zur Diagnostik immer der klare Ausschluss anderer Ursachen – zum Schutz vor falscher Therapie.

Bei Beschwerden ohne neurologische Ausfälle steht zunächst die konservative Therapie im Vordergrund – Schmerzmittel, Physiotherapie, gezielte Infiltrationen. Eine Operation kommt vor allem dann in Frage, wenn das Rückenmark deutlich bedrängt wird und Zeichen einer Myelopathie auftreten (Gangunsicherheit, Schwäche oder Gefühlsstörungen in den Beinen, Blasen-/Mastdarmstörungen). Operationen an der BWS sind technisch anspruchsvoll und werden in unseren spezialisierten Partnerkliniken durchgeführt.

Die wichtigsten Hebel sind dieselben wie für die übrige Wirbelsäule: starke Rumpfmuskulatur, regelmäßige Bewegung, eine aufrechte Haltung (besonders im Sitzen), das Vermeiden ausgeprägter Rundrücken-Haltungen und eine gute Knochengesundheit (Calcium- und Vitamin-D-Versorgung, regelmäßige Knochendichtemessung im höheren Alter, vor allem bei Frauen nach den Wechseljahren).

Schwerpunkte und Leistungen

Orthopäden und Neurochirurgen arbeiten bei Rückenproblemen oft eng zusammen, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte: Während Orthopäden meist den Bewegungsapparat als Ganzes betrachten, sind Neurochirurgen auf die Nervenstrukturen (Rückenmark und Nervenwurzeln) und deren operative Entlastung spezialisiert. Wenn ein Bandscheibenvorfall, eine Spinalkanalstenose oder eine Myelopathie im Raum steht, ist die neurochirurgische Einschätzung besonders wertvoll – und Sie können bei uns direkt einen Termin vereinbaren, ohne Umweg.

Operationen selbst finden nicht in der Praxis, sondern in unseren Partnerkliniken mit modernster Ausstattung statt. In der Praxis führen wir Erstgespräche, Diagnostik, konservative Therapien, PRT-/PDA-Injektionen, Orthotrac-Behandlungen, Kältekammer-Sitzungen und die Nachsorge durch.

Diagnose Bandscheibenvorfall Lendenwirbelsäule

Die Nervenwurzeln im Lendenbereich versorgen die Beine mit Bewegung und Gefühl. Wird eine bestimmte Wurzel durch das ausgetretene Bandscheibengewebe gereizt oder gedrückt, sendet sie Schmerzsignale ins gesamte Versorgungsgebiet – also ins Bein. Welche Wurzel betroffen ist, lässt sich oft schon am Schmerzverteilungsmuster ablesen: ein Schmerz an der Außenseite des Beins bis zum großen Zeh weist auf L5 hin, ein Schmerz an der Rückseite des Beins bis zum Kleinzeh auf S1.

Ein Hexenschuss (Lumbago) ist ein plötzlich einschießender, lokal begrenzter Kreuzschmerz ohne Ausstrahlung ins Bein – meist muskulär bedingt und nach 1–2 Wochen wieder weg. Ein Bandscheibenvorfall macht zusätzlich oder ausschließlich ausstrahlende Beschwerden in Gesäß, Bein oder Fuß, häufig begleitet von Kribbeln, Taubheit oder Kraftverlust. Letzteres ist ein deutlicher Anlass zur fachärztlichen Abklärung.

In den allermeisten Fällen nicht. Etwa 80–90 Prozent der LWS-Vorfälle bessern sich unter konsequenter konservativer Therapie deutlich – mit Schmerzmedikamenten, Physiotherapie, Orthotrac-Traktion und gezielten Spritzentherapien. Eine Operation kommt in Frage bei zunehmenden Lähmungen, einem Cauda-Syndrom (Notfall!) oder wenn die Schmerzen über mehrere Wochen trotz konsequenter Behandlung nicht zurückgehen. Mehr dazu unter Therapie Bandscheibenprolaps LWS.

Der Heilungsverlauf ist individuell sehr verschieden. Viele Patientinnen und Patienten erleben innerhalb der ersten 6 Wochen eine deutliche Besserung. Bis das ausgetretene Gewebe vom Körper vollständig abgebaut ist und sich die Nervenreizung beruhigt, können 3 bis 6 Monate vergehen. Wichtig in dieser Zeit: dranbleiben mit moderater Bewegung und gezielter Physiotherapie – wer in die Schonungsfalle rutscht, verzögert die Heilung eher als sie zu fördern.

Zweitmeinung

Optimal sind: aktuelle MRT-/CT-/Röntgen-Aufnahmen als CD, der schriftliche Befund der Bildgebung, bereits vorliegende Arzt- oder OP-Berichte, eine Medikamentenliste und – wenn vorhanden – die schriftliche OP-Empfehlung Ihres bisher behandelnden Arztes. Je vollständiger die Unterlagen, desto fundierter kann unsere Einschätzung ausfallen

Wir nehmen uns für eine Zweitmeinung ausdrücklich mehr Zeit als für einen normalen Sprechstundentermin – insbesondere, um Ihre Bildgebung in Ruhe durchzugehen, Ihnen Befunde verständlich zu erklären und alle Fragen zu beantworten. Die genaue Dauer richtet sich nach der Komplexität Ihres Falls und wird Ihnen bei der Terminvergabe mitgeteilt.

Nein. Die Zweitmeinung ist bewusst unverbindlich. Sie entscheiden anschließend in Ruhe, bei welchem Arzt und welcher Klinik Sie Ihre weitere Behandlung durchführen lassen möchten – gern natürlich auch bei uns, wenn Sie das möchten.

Therapie Orthodrac Lasedia

Eine einzelne Sitzung führt zwar oft schon zu einer kurzfristigen Erleichterung – für eine nachhaltige Wirkung sind aber in der Regel mehrere Sitzungen über einen Zeitraum von einigen Wochen erforderlich. Der Hintergrund: Es geht nicht nur um die Schmerzlinderung, sondern um die Bandscheibenregeneration. Damit die Bandscheibe sich tatsächlich mit Wasser und Nährstoffen vollsaugen kann (der „Schwammeffekt”), braucht es Wiederholung. Wir stellen Ihren individuellen Behandlungsplan nach der Befundbesprechung zusammen und passen ihn ggf. im Verlauf an.

Klassische Traktions-/Extensionsbehandlungen in der Physiotherapie arbeiten meist mit konstantem, manuellem oder einfach mechanischem Zug. Orthotrac-Lasedia ist computer-gesteuert und gewichtsadaptiert – die Zugkraft wird automatisch auf Ihre Konstitution abgestimmt – und arbeitet mit einem definierten Wechsel aus Traktions-, Halte- und Entspannungsphasen. Diese Pumpbewegung ist das Entscheidende: Sie entlastet nicht nur, sondern fördert nachweislich die Versorgung der Bandscheibe mit Wasser und Nährstoffen. Begleitend wird die Wirbelsäule durch Wärme und Stufenbettlagerung zusätzlich entlastet.

Der Schwerpunkt liegt klar auf der Behandlung bestehender Beschwerden – etwa bei einem Bandscheibenvorfall oder einer Bandscheibenvorwölbung ohne neurologische Ausfälle. Eine reine Vorbeugung bei beschwerdefreien Patientinnen und Patienten ist medizinisch nicht primär die Zielgruppe. Wer zur Vorsorge etwas tun möchte, profitiert deutlich mehr von regelmäßiger Bewegung, gezieltem Rumpfmuskel-Aufbau und einer rückenfreundlichen Alltagsgestaltung – Anregungen finden Sie in unserem Vorsorge-Ratgeber.

Kryosauna

Die Kosten für eine Kältetherapie werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Für Informationen zu den Behandlungskosten und passenden Behandlungsplänen sprechen Sie uns gerne direkt an – wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.

Die Kältetherapie wird im Allgemeinen sehr gut vertragen, Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt. Lediglich leichte Hautrötungen können in seltenen Fällen auftreten. Auch Kinder, Personen mit Vorerkrankungen und ältere Menschen können sich unter den genannten Voraussetzungen in der Kryosauna behandeln lassen.

In unserer Praxis steht die Kryosauna vor allem für chronische Schmerzen, rheumatische Beschwerden, Muskel- und Gelenkentzündungen sowie die postoperative Erholung im Fokus. Darüber hinaus nutzen viele Patienten die Kammer zur Stärkung des Immunsystems, zur Regeneration nach Sport und zum Stressabbau.

Nein. Weil die Luft in der Kammer extrem trocken ist, wird die Kälte ganz anders wahrgenommen als z. B. bei Kontakt mit Schnee oder kaltem Wasser. Die meisten Gäste empfinden die 1–3 Minuten als intensiv, aber gut aushaltbar

Wir beraten Sie gerne. Akut und auch wenn Sie nach einer kompetenten Zweitmeinung suchen!

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