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Spinalkanalstenose Halswirbelsäule – Therapie

Spinalkanalstenose Halswirbelsäule – Therapie

Wie sieht die Therapie einer Spinalkanalstenose in der Halswirbelsäule aus?

Wie sieht die Therapie einer Spinalkanalstenose in der Halswirbelsäule aus?

Die Therapie einer Spinalkanalstenose in der Halswirbelsäule richtet sich nach der Schwere der Symptomatik und dem Vorhandensein von eventuellen neurologischen Ausfällen – unter anderem einer „Myelopathie” mit Gangunsicherheit (siehe Diagnose).

Liegen keine neurologischen Ausfälle wie Muskellähmungen oder Myelopathie vor und ist die Mobilität nur leicht eingeschränkt, kann eine konservative Therapie mit Krankengymnastik und Bewegungsübungen versucht werden. Ziel ist es, die Muskulatur zu stärken, die Wirbelsäule zu stabilisieren und Beschwerden gezielt zu lindern.

Wann und wie wird operiert?

Wann ist die operative Therapie einer Spinalkanalstenose in der Halswirbelsäule erforderlich?

Bei Vorhandensein von neurologischen Ausfällen oder einer Myelopathie oder nach erfolgloser konservativer Therapie ist die Operation eine klare Option. Gerade im Halsbereich – wo das Rückenmark direkt durch den engen Kanal verläuft – ist es wichtig, fortschreitende Nervenschäden frühzeitig zu verhindern.

Was ist das Ziel der operativen Therapie einer Spinalkanalstenose in der Halswirbelsäule?

Das primäre Ziel der Operation einer Spinalkanalstenose in der Halswirbelsäule ist die Erweiterung des Rückenkanals und die Entlastung des Rückenmarks und der Nerven (Dekompression). Durch die gezielte Schaffung von mehr Platz im Spinalkanal können sich Nerven erholen, Schmerzen nachlassen und neurologische Symptome wie Gangunsicherheit oder Feinmotorikstörungen sich bessern.

Je nach Befund erfolgt die Entlastung von vorne (ventraler Zugang, häufig kombiniert mit Entfernung einer oder mehrerer Bandscheiben und Einbringung eines Cages oder einer Prothese) oder von hinten (dorsale Dekompression). Welcher Weg für Sie der richtige ist, wird anhand Ihrer Bildgebung, Ihrer Beschwerden und Ihrer individuellen anatomischen Situation entschieden.

Häufig gestellte Fragen zur Therapie

Die Myelopathie ist Ausdruck einer Druckschädigung des Rückenmarks selbst. Bereits bestehende Schäden am Rückenmark bilden sich nicht immer vollständig zurück – je länger das Rückenmark unter Druck steht, desto höher das Risiko bleibender Ausfälle. Deshalb sollte bei Zeichen einer Myelopathie zeitnah über eine Operation entschieden werden.

Der Krankenhausaufenthalt liegt in der Regel bei wenigen Tagen. Die vollständige Erholung erstreckt sich – je nach Ausmaß des Eingriffs und Ihrem Heilungsverlauf – oft über rund drei Monate. In dieser Zeit ist eine angepasste Belastung wichtig: viel Bewegung, aber kein schweres Heben. Die genauen Vorgaben geben wir Ihnen individuell mit.

Bei vielen Patientinnen und Patienten: ja – vor allem, wenn die Operation rechtzeitig erfolgt. Wie gut die Rückbildung ausfällt, hängt davon ab, wie lange das Rückenmark unter Druck stand und wie ausgeprägt die Schäden bereits waren. Ein frühzeitiges Gespräch und ggf. eine Zweitmeinung helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Wir beraten Sie gerne. Akut und auch wenn Sie nach einer kompetenten Zweitmeinung suchen!

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