Glossar
Bandscheibenprothese
Synonyme: künstliche Bandscheibe, mobiles Bandscheibenimplantat
Kurzdefinition (TLDR): Eine Bandscheibenprothese ist ein bewegliches Implantat, das die natürliche Beweglichkeit eines Wirbelsäulensegments erhalten soll.
Ausführlich: Im Gegensatz zum Cage (der versteift) erlaubt die Bandscheibenprothese auch nach dem Eingriff eine gewisse Beweglichkeit im operierten Segment. Das soll Folgebeschwerden wie die „Anschlussdegeneration” der benachbarten Bandscheiben reduzieren. An der Halswirbelsäule ist die Prothese häufig eine Option – an der Lendenwirbelsäule wird sie deutlich zurückhaltender eingesetzt. Die Entscheidung zwischen Cage und Prothese hängt vom Grad des Verschleißes, der Stabilität des Segments und individuellen Faktoren ab.
Siehe auch: → Therapie Bandscheibenprolaps HWS
Bandscheibenprotrusion
Synonyme: Bandscheibenvorwölbung, inkompletter Bandscheibenprolaps
Kurzdefinition (TLDR): Eine Bandscheibenprotrusion ist die Vorstufe zum Bandscheibenvorfall – der Faserring ist noch intakt.
Ausführlich: Bei der Protrusion wölbt sich die Bandscheibe nach hinten oder seitlich vor, ohne dass der äußere Faserring reißt. Beschwerden sind sehr variabel: Manche Menschen haben gar keine, andere lokale Rückenschmerzen, wieder andere Ausstrahlungen in Arme oder Beine. Im Unterschied zum echten Bandscheibenvorfall kann sich eine Protrusion unter konservativer Therapie wieder zurückbilden. Die Diagnose wird meist per MRT gestellt.
Siehe auch: → Diagnose Bandscheibenvorwölbung
Cage
Synonyme: Platzhalter, Zwischenwirbelimplantat
Kurzdefinition (TLDR): Ein Cage ist ein fester Platzhalter, der nach Entfernung einer Bandscheibe zwei Wirbelkörper auf Abstand hält und das Segment versteift.
Ausführlich: Cages bestehen aus Titan, PEEK oder anderen biokompatiblen Materialien. An der Halswirbelsäule werden sie häufig nach Entfernung einer verschlissenen Bandscheibe eingesetzt; an der LWS kommen sie ebenfalls zum Einsatz, oft kombiniert mit Schrauben und Stäben zur Spondylodese. Wichtig: Durch den Cage verliert das Segment seine Beweglichkeit – als Alternative kommt an der HWS in manchen Fällen eine Bandscheibenprothese infrage, die die Bewegung erhält.
Siehe auch: → Therapie Bandscheibenprolaps HWS
Cauda-Syndrom
Synonyme: Kauda-Syndrom, Cauda-equina-Syndrom
Kurzdefinition (TLDR): Das Cauda-Syndrom ist ein neurochirurgischer Notfall durch Kompression der Nervenbündel im unteren Spinalkanal.
Ausführlich: Beim Cauda-Syndrom werden die Nervenwurzeln der Cauda equina – dem Pferdeschweif-artigen Nervenbündel unterhalb des Rückenmarks – massiv eingeklemmt, meist durch einen großen Bandscheibenvorfall. Alarmzeichen: plötzliche Reithosenanästhesie (Taubheit im Genital-/Gesäßbereich), ungewollter Abgang von Urin oder Stuhl, zunehmende Lähmung beider Beine. Jede dieser Konstellationen ist ein Notfall und erfordert die sofortige Vorstellung in einer Klinik-Notaufnahme. Eine rasche Dekompression ist entscheidend, um bleibende Schäden zu vermeiden.
Siehe auch: → Diagnose Bandscheibenvorfall
Cervicobrachialgie
Synonyme: Schulter-Arm-Syndrom, HWS-Armschmerz-Syndrom
Kurzdefinition (TLDR): Cervicobrachialgie bezeichnet Schmerzen, die vom Nacken in Schulter und Arm ausstrahlen.
Ausführlich: Der Cervicobrachialgie liegt meist eine Reizung oder Kompression einer Nervenwurzel im Halswirbelsäulenbereich zugrunde – häufige Ursachen sind ein Bandscheibenvorfall HWS, eine zervikale Spinalkanalstenose oder arthrotische Veränderungen. Typische Begleitsymptome sind Kribbeln, Taubheitsgefühle und Kraftminderung in Arm oder Hand – oft exakt in dem Versorgungsgebiet der betroffenen Nervenwurzel. Die Therapie beginnt meist konservativ (Traktion, Physio, Schmerzmittel, ggf. PRT), bei neurologischen Ausfällen oder therapieresistenten Schmerzen kommt eine Operation in Frage.
Siehe auch: → Therapie Bandscheibenprolaps HWS
Claudicatio spinalis
Synonyme: Schaufenster-Krankheit der Wirbelsäule, neurogene Claudicatio
Kurzdefinition (TLDR): Die Claudicatio spinalis ist die belastungsabhängige Einschränkung der Gehstrecke bei einer Spinalkanalstenose der Lendenwirbelsäule.
Ausführlich: Typisch: Nach einer kurzen Gehstrecke werden die Beine schwer, fangen an zu schmerzen oder taub zu werden. Erst nach einer Pause – oder beim Vorbeugen, etwa über einen Einkaufswagen – lassen die Symptome nach. Der Name „Schaufenster-Krankheit” stammt daher, dass viele Betroffene an Schaufenstern stehen bleiben, um auszuruhen. Ursache ist die verengte Spinalkanalpassage, in der die Nerven unter Belastung nicht mehr ausreichend durchblutet werden. Die Therapie reicht von Physiotherapie und Infiltrationen bis zur mikrochirurgischen Dekompression.
Siehe auch: → Diagnose Spinalkanalstenose LWS
Dekompression (Wirbelsäule)
Synonyme: Spinale Dekompression, Entlastungs-Operation
Kurzdefinition (TLDR): Dekompression bezeichnet jeden operativen Eingriff, der einem eingeengten Nerven oder Rückenmark wieder Platz schafft.
Ausführlich: Die Dekompression ist das Kernprinzip der Wirbelsäulenchirurgie: Ob bei Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenose oder Wirbelgelenkzyste – Ziel ist stets, den Druck auf Nervenwurzeln oder Rückenmark zu reduzieren. Dafür werden – je nach Situation – eingeengende Bandanteile (Ligamenta flava), knöcherne Anbauten oder Bandscheibenmaterial mikrochirurgisch oder endoskopisch entfernt. In manchen Fällen wird die Dekompression mit einer Stabilisierung kombiniert (Spondylodese).
Siehe auch: → Therapie Spinalkanalstenose LWS · → Therapie Spinalkanalstenose HWS
Diskektomie
Synonyme: Bandscheibenentfernung, Nukleotomie (teilweise Entfernung)
Kurzdefinition (TLDR): Eine Diskektomie ist die operative Entfernung von Bandscheibengewebe, meist um eine Nervenwurzel zu entlasten.
Ausführlich: Bei einer mikrochirurgischen Diskektomie entfernt der Operateur unter dem 3D-Mikroskop nur das Stück Bandscheibenmaterial, das auf die Nervenwurzel drückt – die restliche Bandscheibe bleibt erhalten. An der Halswirbelsäule wird dagegen meist die gesamte Bandscheibe entfernt und durch einen Cage oder eine Prothese ersetzt. Minimal-invasive und endoskopische Varianten sind heute in vielen Fällen möglich.
Siehe auch: → Therapie Bandscheibenprolaps LWS · → Therapie Bandscheibenprolaps HWS
Facettendenervierung
Synonyme: Nervenverödung der Facettengelenke, Facettendenervation
Kurzdefinition (TLDR): Die Facettendenervierung ist eine minimal-invasive Ausschaltung der kleinen Schmerznerven rund um ein Facettengelenk.
Ausführlich: Bei chronischem Facettensyndrom, das auf konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichend anspricht, kann die Facettendenervierung die Schmerzen oft für Monate bis Jahre deutlich lindern. Verödet werden die sogenannten Ramus-dorsalis-Nervenäste, die das Gelenk sensibel versorgen – per Radiofrequenz (Hitze), Kryoneurolyse (Kälte) oder Alkohol. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant, mit kleinem Hautschnitt und kurzer Erholungszeit.
Siehe auch: → Therapie Facettensyndrom
Hexenschuss
Synonyme: Lumbago, akuter Kreuzschmerz
Kurzdefinition (TLDR): Der Hexenschuss ist ein plötzlich einschießender, heftiger Schmerz im unteren Rücken, typischerweise ohne Ausstrahlung in die Beine.
Ausführlich: Ein Hexenschuss entsteht meist durch eine abrupte, ungewohnte Bewegung – etwa beim Bücken, Drehen oder Heben –, die zu Muskel- oder Bänderreizungen, einer Blockade kleiner Wirbelgelenke oder einer Reizung der Bandscheibe führt. Typisch ist die plötzliche Bewegungsunfähigkeit: Jede Veränderung der Haltung verstärkt den Schmerz. Meist klingt ein Hexenschuss innerhalb von 1–2 Wochen wieder ab. Strenge Bettruhe ist heute nicht mehr empfohlen – moderate Bewegung, Wärme und ggf. ein kurzfristiges Schmerzmittel sind meist hilfreicher. Alarmzeichen, die einen Arztbesuch dringend machen: Ausstrahlung ins Bein, Taubheit, Kraftverlust.
Ischialgie
Synonyme: Ischiasschmerz, Lumboischialgie (mit Rückenschmerz kombiniert)
Kurzdefinition (TLDR): Ischialgie ist der ausstrahlende Schmerz entlang des Ischiasnervs, typischerweise vom Gesäß über die Rückseite des Beins bis in Fuß oder Zehen.
Ausführlich: Die Ischialgie entsteht meist durch die Reizung einer Nervenwurzel im unteren Rückenbereich (häufig L5/S1) – z. B. durch einen Bandscheibenvorfall, eine Spinalkanalstenose oder eine Piriformis-Reizung. Typisch: Ein-/beidseitiger, oft einschießender Schmerz, der beim Husten oder Niesen zunimmt. Dazu können Kribbeln, Taubheit oder Kraftverlust in bestimmten Muskelgruppen treten. Ischialgie wird in vielen Fällen konservativ behandelt; bei neurologischen Ausfällen oder anhaltenden Beschwerden ist eine operative Entlastung der Nervenwurzel zu diskutieren.
Siehe auch: → Diagnose Bandscheibenvorfall · → Diagnose Spinalkanalstenose LWS
Lumbago
Synonyme: Hexenschuss, akuter lumbaler Kreuzschmerz
Kurzdefinition (TLDR): Lumbago ist der medizinische Fachbegriff für den akuten Kreuzschmerz im unteren Rücken – volkstümlich „Hexenschuss”.
Ausführlich: Lumbago bezeichnet Rückenschmerzen, die auf die Lendenwirbelsäule begrenzt sind und nicht ins Bein ausstrahlen (sonst spricht man von Lumboischialgie). Die Ursachen reichen von muskulären Verspannungen über Blockaden der kleinen Wirbelgelenke bis zu frischen Bandscheibenvorwölbungen. Die Behandlung ist fast immer konservativ: moderate Bewegung, Wärme, bei Bedarf ein kurzfristiges Schmerzmittel. Chronische lumbale Schmerzen – also Beschwerden über zwölf Wochen – sind ein Fall für eine fachärztliche Abklärung, gerade beim Neurochirurgen.
Myelopathie
Synonyme: Rückenmarksschädigung, zervikale Myelopathie (bei HWS-Ursache)
Kurzdefinition (TLDR):Eine Myelopathie ist eine Schädigung des Rückenmarks – häufig durch chronische Einengung, etwa bei der Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule.
Ausführlich: Typische Symptome einer zervikalen Myelopathie sind Gangunsicherheit („Gefühl, auf Watte zu gehen”), Feinmotorikstörungen der Hände (z. B. Probleme beim Knöpfen), Gefühlsstörungen in Armen oder Beinen und gelegentlich Störungen von Blase und Darm. Weil das Rückenmark empfindlich auf Dauerdruck reagiert und bereits entstandene Schäden nicht immer vollständig reversibel sind, ist bei Zeichen einer Myelopathie eine zeitnahe Abklärung und ggf. Operation angezeigt.
Siehe auch: → Diagnose Spinalkanalstenose HWS · → Therapie Spinalkanalstenose HWS
Orthotrac Lasedia
Synonyme: computergesteuerte Traktionstherapie, Wirbelsäulen-Streckgerät
Kurzdefinition (TLDR): „Orthotrac Lasedia” ist ein computer-gesteuertes, voll automatisiertes Traktionsgerät für Hals- und Lendenwirbelsäule bei Bandscheibenvorfall oder -Vorwölbung.
Ausführlich: Orthotrac Lasedia arbeitet gewichtsadaptiert – die Zugkraft richtet sich unter anderem nach dem Patientengewicht. Die Behandlungszyklen bestehen aus Traktions-, Haltungs- und Entspannungsphasen. Durch die „Pumpbewegungen” entsteht ein „Schwammeffekt”: Die Bandscheibe saugt sich mit Wasser und Nährstoffen voll und kann sich besser regenerieren. Begleitend wird eine kontinuierliche Wärmeapplikation appliziert, die Lagerung erfolgt in Stufenbettposition.
Osteochondrose
Synonyme: Bandscheibendegeneration, Osteochondrosis intervertebralis
Kurzdefinition (TLDR): Osteochondrose ist der fortgeschrittene Verschleiß von Bandscheibe und angrenzendem Wirbelknochen.
Ausführlich: Bei der Osteochondrose verliert die Bandscheibe über die Jahre an Höhe und Elastizität. In der Folge kommt es zu Mikrobelastungen der angrenzenden Wirbelkörper-Deckplatten, die mit Umbauprozessen und Knochenanbauten reagieren. Typisch sind belastungsabhängige Kreuzschmerzen, Steifigkeitsgefühl und Morgenanlaufschmerz. Die Osteochondrose ist häufig der Boden, auf dem weitere Erkrankungen entstehen: Bandscheibenvorwölbung, Bandscheibenvorfall, Facettensyndrom. Wichtig: Eine Osteochondrose im MRT bedeutet nicht zwangsläufig Beschwerden – viele Menschen haben radiologische Zeichen, ohne je Schmerzen zu entwickeln.
PDA (Periduralanästhesie)
Synonyme: Peridurale Injektion, epidurale Kortisoninjektion
Kurzdefinition (TLDR): Die PDA ist eine Injektion in den Periduralraum des Wirbelkanals – sie wirkt auf mehrere Nervenwurzeln gleichzeitig.
Ausführlich: Im Unterschied zur PRT (die gezielt eine Nervenwurzel adressiert) verteilt sich das Medikament bei der PDA im Periduralraum und erreicht mehrere Nervenwurzeln. Die PDA eignet sich gut bei diffusen, mehrsegmentalen Beschwerden – z. B. bei einer Spinalkanalstenose oder mehreren gleichzeitig betroffenen Bandscheibensegmenten. Sie wird ebenfalls unter Bildkontrolle und meist ambulant durchgeführt.
Siehe auch: → Therapie Bandscheibenprolaps LWS
PRT (Periradikuläre Therapie)
Synonyme: Nervenwurzel-Infiltration, gezielte Schmerzspritze
Kurzdefinition (TLDR): Die PRT ist eine gezielte Injektion von Schmerzmitteln um eine Nervenwurzel unter Bildkontrolle – meist bei Bandscheibenvorfällen.
Ausführlich: Bei der PRT wird unter CT- oder Röntgenkontrolle eine dünne Nadel an die gereizte Nervenwurzel gelegt. Dort wird ein Gemisch aus Lokalanästhetikum und entzündungshemmendem Medikament (meist Kortisonpräparat) injiziert. Ziel ist es, die Entzündung rund um die Nervenwurzel zu beruhigen und die Schmerzen zu reduzieren – damit konservative Maßnahmen wie Physiotherapie überhaupt greifen können. Die PRT ist meist ambulant und dauert nur wenige Minuten.
Siehe auch: → Therapie Bandscheibenprolaps LWS
Spondylodese
Synonyme: Wirbelsäulenversteifung, Fusion
Kurzdefinition (TLDR):Die Spondylodese ist eine operative Versteifung benachbarter Wirbel zur Stabilisierung eines instabilen Wirbelsäulensegments.
Ausführlich: Bei einer Spondylodese werden zwei oder mehrere Wirbel dauerhaft miteinander verbunden – meist mit Schrauben, Stäben und Platzhaltern (Cages), zusätzlich mit Knochenmaterial, das miteinander verwächst. Indikationen sind instabile Wirbelgleiten (Spondylolisthesis), erweiterte Dekompressionen mit Stabilitätsverlust, Brüche oder Tumoren. Nachteil: Die Beweglichkeit des Segments geht verloren. Deshalb operieren wir so wenig wie möglich – aber so stabil wie nötig.
Siehe auch: → Therapie Spinalkanalstenose LWS
Spondylolisthesis
Synonyme: Wirbelgleiten, Gleitwirbel
Kurzdefinition (TLDR): Spondylolisthesis bezeichnet das Verrutschen eines Wirbels gegen den benachbarten Wirbel – meist in der Lendenwirbelsäule.
Ausführlich: Bei der Spondylolisthesis verschiebt sich ein Wirbel (meist nach vorn) gegen den darunter liegenden. Ursachen sind entweder ein angeborener oder erworbener Defekt im knöchernen Bogen (echte Spondylolisthesis) oder ein Verschleiß der Bandscheibe und der Facettengelenke (degenerative Spondylolisthesis, häufig bei Menschen jenseits der 50). Beschwerden reichen von Rückenschmerzen über ausstrahlende Beinschmerzen bis zu Symptomen einer Spinalkanalstenose. Therapeutisch ist vieles möglich – von konservativer Behandlung über Facetteninfiltrationen bis zur Kombination aus Dekompression und Stabilisierung (Spondylodese).
Siehe auch: → Therapie Spinalkanalstenose LWS
Stufenbettlagerung
Synonyme: Stufenlagerung, 90-Grad-Lagerung
Kurzdefinition (TLDR): Die Stufenbettlagerung ist eine Liegeposition mit angewinkelten Beinen, die die Lendenwirbelsäule deutlich entlastet.
Ausführlich: In der Stufenbettlagerung liegen Sie auf dem Rücken, Unterschenkel und Oberschenkel bilden jeweils einen rechten Winkel – die Unterschenkel ruhen auf einem Hocker, einem Würfelkissen oder einer speziellen Lagerungsrolle. Diese Position nimmt Spannung von Hüftbeugern und Lendenwirbelsäule, weitet den Spinalkanal leicht und ist eine der effektivsten akuten Selbsthilfemaßnahmen bei akutem Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall der LWS. Auch unser Orthotrac-Lasedia-Traktionsgerät nutzt diese Grundhaltung.